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Comics
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Comics - Warum ich sie mache
Ich habe schon immer gern gezeichnet, dachte aber, ich sei nicht gut genug, um wirklich ernsthaft etwas in dieser Richtung zu tun. Vielleicht hatte ich damals auch recht damit. Besonders menschliche Figuren, die realistisch aussehen, konnte ich irgendwie nicht hin bekommen. Einfache, lustig verzerrte Comicfiguren genügten mir eben nicht. Ich habe lange geübt, bis ich Menschen einigermaßen richtig darstellen konnte, und vieles macht mir immer noch Schwierigkeiten. Aber ich bin fleißig, deshalb komme ich vorwärts. Und ich betrachte es als Herausforderung, dass ich immer wieder auf Themen stoße, die ich nicht zeichnen kann. Das geht jedem so, niemand zeichnet alles einfach aus dem Handgelenk. Manches muss erst genau beobachtet und geübt werden. Es ist vor allem auch eine Frage der Technik und des Stils. Niemand braucht gezeichnete Figuren, die wie Fotos aussehen. Über Stil lässt sich endlos und fruchtlos streiten. Erlaubt ist, was gefällt. Nicht alles, was gut ist, kommt auch an - und umgekehrt. Zeichnen ist sehr entspannend für jeden, der nicht gleich etwas Vollkommenes vor sich haben muss. Eine erträumte Welt kann Stück für Stück mit einem simplen Bleistift zum Leben erweckt werden, wenn der Zeichner Geduld mit sich und dem Material hat. Leider geben ja viele auf, bevor sie auch nur annähernd das Niveau erreicht haben, das sie sich vorstellen. Das ist sehr schade. Denn gerade beim Zeichnen ist das ständge dazu Lernen der eigentliche Spaß an der Sache. Ich selber male inzwischen kaum noch große Bilder, sondern zeichne in normaler DIN-A4-Größe Fantasiefiguren, die manchmal eine Geschichte miteinander erleben. Dann sind sie reif für einen Comic. Ich liebe Comics seit meiner Kindheit und habe sie erst im Alter von ca. 14 Jahren hinter mir gelassen, als Rockmusik für mich wichtig wurde. Erst seit 2005 interessiere ich mich wieder intensiv für diese besondere Kunst, die dem Film ebenso nahe steht wie dem Buch. Trotzdem sind Comics etwas ganz Eigenes, und keine andere Ausdrucksform erreicht diese seltsam faszinierende Verbindung aus Text und Bild. Da sie als "neunte Kunst" anerkannt worden ist, hat man auch schon den Begriff "graphische Literatur" vorgeschlagen. Doch für mich ist der Ausdruck "Comics" nicht abfällig. Hier auf dieser Seite erfährst du etwas über meine neuesten Comicprojekte und über die Hefte, die ich schon herausgebracht habe. Weitere Seiten bringen aktuelle Comicrezensionen zu deutschen Neuerscheinungen, in erster Linie aus dem Splitter-Verlag. Daneben berichte ich in den Comic-Reviews über interessante Projekte, die schon etwas älter sind und diskutiere in den Comic-Themen einzelne Fragen des Comic-Machens und der Comic-Rezeption.
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Sarogis
Meine neuestes Projekt ist eine Romanheftserie mit Illustrationen. Sie heißt "Sarogis" und ist eine negative Utopie. Im Jahr 5945 ist die Oberfläche der Erde fast völlig ausgetrocknet. Der größte Teil der Menschheit hat sie bereits verlassen und auf anderen Planeten und Monden eine neue Lebensgrundlage gefunden. Wenige rückständige Völker haben überlebt und hausen in den schattigen Schluchten und Höhlen. Nur das Nomadenvolk der Sarogis bleibt auf der Suche nach dem legendären Meer, von ihnen „das endlose Wasser“ genannt. Von den anderen Völkern als heilig verehrt oder als verrückt belächelt, bewegen sich die Sarogis von Schlucht zu Schlucht, machen sich Freunde und Feinde und verlieren viele durch Krankheit und Entbehrung. Doch sie bleiben niemals an einem Ort, weil sie auch nach Generationen immer noch das Meer zu finden hoffen. Hier siehst du ein paar Illustrationen aus dem Heft.
„Sarogis 1 - Ilinyn Part 1“, Heft in DIN A5, 50 Seiten, 6 s/w-Zeichnungen im Text, Farbcover, fester Umschlag, 3,00 €. Für einem Aufpreis von 1,50 € mit Originalzeichnung. Du kannst "Sarogis Band 1" direkt bei mir per Mail bestellen: sevenmileboots@gmx.de
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Ventana ist spanisch und bedeutet "Fenster". In der Geschichte geht es um den Eingang in eine jenseitige Welt, in der unsere Träume, Fantasien und Ängste Gestalt annehmen. Nic hat Visionen, die er nicht deuten kann, deshalb sucht er einen Hypnotiseur auf, der ihm von seinem Arzt empfohlen worden ist. Murat Rot versetzt ihn in Trance, und Nic landet in seiner visionären Welt, die ihm weitere Rätsel aufgibt ... Bis jetzt liegt Band 1, „Der Eingang“ vor. Ich plane weitere Bände, die einige der Rätsel auflösen, mit denen sich Nic im ersten Band konfrontiert sieht. Die Serie ist offen für Spekulationen aller Art. Für mich sind die menschliche Psyche, die Fantasie, religiöse Vorstellungen und Magie miteinander verwoben - das will ich mit meinem Comic zeigen. Der zweite Band ist inzwischen begonnen und wird sicher wieder für einige Überraschungen sorgen - auch was die äußere Gestaltung betrifft. Hier zeige ich die ersten beiden Seiten des ersten Bandes als Leseprobe.
„Ventana 1 - Der Eingang“, Heft in DIN A4, 24 Seiten, farbig, fester Umschlag, 4,00 €. Für einem Aufpreis von 1,50 € mit Originalzeichnung. Bestellmöglichkeit per Mail an: sevenmileboots@gmx.de
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Dream Machine
„Dream Machine“ ist eine illustrierte Erzählung und enthält meine persönlichen Assoziationen zu „Wish You Were Here“ von Pink Floyd - einer Musik, die mich und viele andere Fans schon seit Jahren begleitet. Für mich ist das Konzept des Albums eine fundierte Beschreibung des Rock Business, das den Songwriter als Künstler benutzt wie ein Handtuch und ihn nach Gebrauch fallen lässt. Es hält nie die Versprechen, die es zu geben scheint, sondern lässt den Musiker mit seinen Träumen und Sehnsüchten allein. Syd Barrett war dafür ein eklatantes Beispiel. Mir ist bewusst, dass ich meine eigenen Fantasien zur Musik mit den Inhalten der Songs vermische und auf diese Weise zu meiner eigenen Aussage komme. Pink Floyd sind überall spürbar, doch die Story ist meine Story, und die Bilder sind meine Bilder. Für Fans ist das Heft sicher sehr interessant - aber auch alle, die nichts mit der Musik am Hut haben, verstehen mühelos, worum es geht. Es ist eine seltsame, fantastische und symbolische Raumfahrergeschichte, die Ähnlichkeiten mit „Der kleine Prinz“von Saint-Exupéry und den Prosatexten von Franz Kafka hat. Hier zeige ich zwei Seiten aus "Dream Machine".
„Dream Machine“, Heft in DIN A5, 16 Seiten, 7 farbige und 2 s/w Illustrationen, Farbcover, fester Umschlag, 3,00 €. Für einem Aufpreis von 1,50 € mit Originalzeichnung., Bestellmöglichkeit per Mail an: sevenmileboots@gmx.de
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